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		<title>Radio im Netz (Carolin Hübner)</title>
		<link>http://movingmedia.wordpress.com/2009/01/14/radio-im-netz-carolin-hubner/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 12:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>movingmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Radio im Netz Dietmar Timm, Leiter der Stabsstelle Zentrale Aufgaben/Multimedia für die Programme Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur, ist unter anderem für den Auftritt im Internet zuständig. Gegenüber movingmedia äußerte er sich zu dem Thema „Online-Radio“ am Beispiel von Deutschlandradio. Deutschlandradio ist ein nationaler Sender. Welchen Programmschwerpunkt legt Deutschlandradio im Vergleich zu anderen Radiosendern? Deutschlandradio veranstaltet [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=movingmedia.wordpress.com&amp;blog=6019313&amp;post=461&amp;subd=movingmedia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#888888;"><span style="font-family:Arial;"><span style="font-size:14px;"><strong>Radio im Netz</strong></span><strong></strong></span></span> <span style="font-size:12pt;"><strong></strong></span></p>
<p><strong>Dietmar Timm, Leiter der Stabsstelle Zentrale Aufgaben/Multimedia für die Programme Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur, ist unter anderem für den Auftritt im Internet zuständig. Gegenüber movingmedia äußerte er sich zu dem Thema „Online-Radio“ am Beispiel von Deutschlandradio.</strong></p>
<p><em>Deutschlandradio ist ein nationaler Sender. Welchen Programmschwerpunkt legt Deutschlandradio im Vergleich zu anderen Radiosendern?</em></p>
<p>Deutschlandradio veranstaltet zwei Hörfunkprogramme: Deutschlandfunk als Informationsprogramm und Deutschlandradio Kultur mit einem kulturellen Schwerpunkt. Beide Programme zeichnen sich durch einen hohen Wortanteil aus.</p>
<p><em>Wann ging Deutschlandradio online und wann wurde der Live-Stream eingeführt?</em></p>
<p>Ein Online-Angebot von Deutschlandradio gibt es seit der zweiten Hälfte der 90er Jahre, die Live-Streams beider Programme seit 2000.</p>
<p><em>Inwiefern hat sich die Beteiligung der Hörer im Radio verändertn bzw. wie viele Hörer verfolgen täglich den Live-Stream am Computer?</em></p>
<p>Inwieweit sich die Beteiligung der Hörer verändert hat, kann ich nicht beurteilen. Der Deutschlandfunk hat täglich rund 1,4 Millionen Hörer, Deutschlandradio Kultur rund      370 000. Die Live-Streams beider Programme werden monatlich rund eine Million Mal abgerufen. Ob es eine Verlagerung der Hörerschaft vom Radio zum Internet-Stream gab, wissen wir nicht.</p>
<p><em>Gab es seither einen Zuwachs der Hörerschaft?</em></p>
<p>Einen Zuwachs der Hörerschaft gab es in den letzten Jahren sowohl für Radio, als auch für die Live-Streams. Bei letzteren haben sich die Zugriffszahlen in den letzten beiden Jahren in etwa verdoppelt.</p>
<p><em>Welche Zielgruppe hat Deutschlandradio und wie hat sie sich durch den Einsatz des Internet-Live-Streams verändert?</em></p>
<p>Die Zielgruppen der beiden Programme haben sich durch den Einsatz der Live-Streams nicht verändert. Kernauftrag ist ja auch weiterhin, Radioprogramme anzubieten. Es werden über das Internet aber ganz offensichtlich etwas jüngere Zielgruppen erreicht.</p>
<p><em>Ist das Internetradio nur ein derzeitiger Trend oder wird es sich auch in Zukunft durchsetzen? Was meinen Sie und welche Tendenzen sind erkennbar?</em></p>
<p>Die Verbreitung von Radioprogrammen über das Internet hat sich als weiterer Verbreitungsweg &#8211; wohl auch für die Zukunft &#8211; durchgesetzt. Es gibt bereits jetzt einen Trend zum zeit- und ortsunabhängigen Hören, wie Audio on demand und Podcasts. Das wird sich verstärken. Sehr stark zunehmen wird der Wunsch nach Personalisierung, das heißt, die Möglichkeit zu nutzen, aus angebotenen Inhalten ein jeweils eigenes Programm zum privaten Gebrauch zusammenzustellen.</p>
<p><em>movingmedia bedankt sich recht herzlich für das Interview.</em></p>
<p>Carolin Hübner, 12. Januar 2009</p>
<br />Veröffentlicht in Alles, Interview  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/movingmedia.wordpress.com/461/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/movingmedia.wordpress.com/461/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/movingmedia.wordpress.com/461/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/movingmedia.wordpress.com/461/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/movingmedia.wordpress.com/461/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/movingmedia.wordpress.com/461/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/movingmedia.wordpress.com/461/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/movingmedia.wordpress.com/461/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/movingmedia.wordpress.com/461/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/movingmedia.wordpress.com/461/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/movingmedia.wordpress.com/461/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/movingmedia.wordpress.com/461/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/movingmedia.wordpress.com/461/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/movingmedia.wordpress.com/461/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=movingmedia.wordpress.com&amp;blog=6019313&amp;post=461&amp;subd=movingmedia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Internet killed the Television-Star? (Felix Donath)</title>
		<link>http://movingmedia.wordpress.com/2009/01/13/internet-killed-the-television-star/</link>
		<comments>http://movingmedia.wordpress.com/2009/01/13/internet-killed-the-television-star/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 10:25:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>movingmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrundbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Internet killed the Television-Star? In den USA sind Breitbandprogramme der Fernsehanstalten schon längst Standard. Auch in Deutschland zeichnen sich Entwicklungen hin zu einer Verbreitung des Fernsehens über neue Kanäle ab. Angefangen beim IPTV der Telekom bis hin zu Internet-Plattformen mit Senderbeteiligung wie Clipfish, Maxdome oder MyVideo. Jenseits von Kabel, Satellit und Antenne gibt es eine [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=movingmedia.wordpress.com&amp;blog=6019313&amp;post=238&amp;subd=movingmedia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Internet killed the Television-Star?</h2>
<p style="text-align:justify;"><strong>In den USA sind Breitbandprogramme der Fernsehanstalten schon längst Standard. Auch in Deutschland zeichnen sich Entwicklungen hin zu einer Verbreitung des Fernsehens über neue Kanäle ab. Angefangen beim IPTV der Telekom bis hin zu Internet-Plattformen mit Senderbeteiligung wie Clipfish, Maxdome oder MyVideo. Jenseits von Kabel, Satellit und Antenne gibt es eine Vielzahl von Programmangeboten.</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Im März 2008 ging Hulu.com offiziell „onAir&#8220; &#8211; ein legales, kostenloses Fernsehangebot im Netz. Gezeigt werden mehr als 250 TV-Shows und 100 Filme, von Fox, NBC und Universal. Und stetig kommen neue Partner hinzu. Finanziert wird das alles über Werbeunterbrechungen, die bisher noch deutlich kürzer sind als im US-Fernsehen.</p>
<p style="text-align:justify;">Wir Europäer haben davon allerdings nicht viel &#8211; die Website bzw. der Stream ist für uns blockiert. Es hat sich also kaum etwas geändert: In den USA verlagert sich das Fernsehen zunehmend ins Web, in Deutschland passiert bislang nur sehr wenig. Doch warum ist es hierzulande so schwierig? Hulu.com zeigt doch, dass es funktionieren kann.</p>
<p style="text-align:justify;">Das Konzept geht auf. Anfänglich lagen die Lizenzrechte für die Inhalte bei den Hulu-Betreibern NBC Universal und News Corp. Inzwischen ist Hulu aber so populär, dass auch andere Networks Inhalte zur Verfügung stellen. Rund 50 TV-Stationen sind mittlerweile vertreten.</p>
<p style="text-align:justify;">In Deutschland sieht die Sache allerdings etwas anders aus. Zwar bieten T-Online oder Maxdome Filme über das Internet an, teilweise auch in HD-Auflösung, aber sie lassen sich das Ganze gut bezahlen &#8211; da ist die Videothek um die Ecke meist billiger. Kostenpflichtig sind sowohl Archiv- als auch „Vorab-Videos&#8220;, die Einzelfolge „CSI: New York&#8220; kostet bei RTLnow 1,99 Euro. Ausschließlich kostenlose Inhalte findet man bisher nur in der ARD- und ZDF-Mediathek. Angeboten werden vor allem Eigenproduktionen. Nur dürfte beispielsweise der „Tatort&#8220; für die meisten Web-Nutzer weniger attraktiv sein als eine populäre US-Serie, wie „CSI: New York&#8220;.</p>
<p style="text-align:justify;">Auch Privatsender wie ProSieben, RTL oder Vox bieten über ihre Web- Seiten kostenlos Folgen von Eigen- und Fremdproduktionen an. Sie versuchen das Internet gezielt zu nutzen, indem z.B. verpasste Sendungen nachgeholt werden können. Außerdem werden solche Plattformen für Promo-Zwecke genutzt, indem Erstausstrahlung im Internet gezeigt werden und so als Appetizer für den kommerziellen Teil des Angebots dienen.</p>
<p style="text-align:justify;">Ein bisschen Bewegung zeigt sich also schon in Deutschland, doch wirkliche Hits sind das nicht. Das liegt wohl daran, dass Filme „on demand&#8220; noch am Ende der Verwertungskette stehen. Ein Film wird erst im Stream gezeigt, wenn er schon alles Geld eingespielt hat.</p>
<p style="text-align:justify;">Die TV-Landschaft bemüht sich zwar neue Möglichkeiten im Internet zu finden, dennoch ist klar: bis jetzt hat sich noch keine klare Vorgehensweise der Medienunternehmen herausgebildet. Auch wenn sich CNN-Manager David Payne im SPIEGEL ONLINE-Interview sicher ist: „Fernsehen wird nicht verschwinden; es wird eine Zusammenführung von Inhalten geben&#8220;, wird der TV-Werbemarkt schrumpfen und der Zuschauer wird seinen TV-Konsum ins Netz verlagern.</p>
<p>Felix Donath, 11. Januar 2009</p>
<p>Quellen:<br />
<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,405879,00.html" target="_blank">spiegel.de</a><br />
<a href="http://www.meetinx.de/wordpress/statistik-youtube-verliert-marktanteile-hulu-gewinnt-hinzu/" target="_blank">meetinx.de</a><br />
<a href="http://www.focus.de/digital/internet/fernsehen/hulu_aid_264821.html" target="_blank">focus.de</a></p>
<br />Veröffentlicht in Alles, Hintergrundbericht  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/movingmedia.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/movingmedia.wordpress.com/238/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/movingmedia.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/movingmedia.wordpress.com/238/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/movingmedia.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/movingmedia.wordpress.com/238/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/movingmedia.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/movingmedia.wordpress.com/238/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/movingmedia.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/movingmedia.wordpress.com/238/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/movingmedia.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/movingmedia.wordpress.com/238/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/movingmedia.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/movingmedia.wordpress.com/238/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=movingmedia.wordpress.com&amp;blog=6019313&amp;post=238&amp;subd=movingmedia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>UKW Radio nur noch bis 2015 (Michaela Müller)</title>
		<link>http://movingmedia.wordpress.com/2009/01/13/michaela-muller/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 10:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>movingmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[. UKW Radio nur noch bis 2015 . Fernsehen ist moderner als Radio. Früher als geplant ist der Umstieg auf das digitale Fernsehen abgeschlossen. Jetzt soll das Radio folgen. Bis 2015 soll aus analogem digitales Radio werden. Wenn es nach der EU geht, wäre es schon 2012 soweit. . So einfach wie die Umstellung beim [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=movingmedia.wordpress.com&amp;blog=6019313&amp;post=226&amp;subd=movingmedia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span><br />
UKW Radio nur noch bis 2015<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span></h2>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><strong>Fernsehen ist moderner als Radio. Früher als geplant ist der Umstieg auf das digitale Fernsehen abgeschlossen. Jetzt soll das Radio folgen. Bis 2015 soll aus analogem digitales Radio werden. Wenn es nach der EU geht, wäre es schon 2012 soweit.</strong><br />
<span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:justify;margin:0;">So einfach wie die Umstellung beim Fernsehen auf DVB-T sieht es beim Radio leider nicht aus. Eine komplette Umstellung auf DAB (Digital Audio Broadcast) würde bedeuten, dass alle Radiogeräte in Deutschland, von heute auf morgen, nur noch Technikschrott wären. Alleine in den Haushalten wären rund 300 Millionen UKW-Geräte reif für die Müllkippe.</p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">Schon lange ist die Digitalisierung des Hörfunks im Gespräch. Viele Radiostationen senden zusätzlich zu ihren UKW-Frequenzen auch schon digital. Nach aktuellen Zahlen der „Radiozentrale“ liegt die DAB-Sendeabdeckung im Bundesgebiet bei rund 85 Prozent. Hört sich gut an, doch jetzt fangen die Probleme an. Laut der Uni Bonn haben aber tatsächlich nur rund 546 000 Bundesbürger einen DAB-Empfänger haben. Viele Signale sind auch noch so schwach, dass sie ohne eine Außenantenne nur schwer in den Gebäuden zu empfangen sind. Zudem fallen die staatlichen Subventionen für DAB stetig ab. So ist diese Form des Digitalradios für viele Radiosender nicht mehr rentabel. Sie stellen ihre digitale Programmübertragung ein. Dazu kommt dann auch noch, dass DAB schon veraltet ist und bald ausgedient hat. Denn die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten hat sich für die Einführung eines neuen digitalen Rundfunkstandards auf Basis von MPEG 4 AAC+ ausgesprochen. Damit sind auch viele verschiedene neue Technologiestandards sind im Gespräch.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">Hier wird es jetzt sehr unübersichtlich. Mit im Rennen sind DRM (Digital Radio Mondiale), DMB (Digital Multimedia Broadcasting), DVB-H (Digital Video Broadcast Handheld) und DxB (Digital Extended Broadcasting). DRM kann als Lang-, Mittel- und Kurzwelle übertragen werden. DMB ist der Nachfolger von DAB und soll dessen vorhandene Hardware nutzen. Mit DMB können neben Audio- auch Videosignale übertragen werden. DVB-H ist mit dem Fernsehstandard DVB-T zu vergleichen und kann ebenso wie DMB auch Videosignale verarbeiten. Außerdem versucht die Fraunhofer Gesellschaft in einem Modellversuch DMB und DVB-T zur Hybridtechnologie DxB zu vereinen.</p>
<p style="text-align:justify;">Wer sich letztendlich durchsetzen wird ist noch unklar. Doch eines steht jetzt schon fest, im Endeffekt hat der Konsument das Nachsehen. Schnell kann das falsche Empfangsgerät im Einkaufswagen landen, denn im neuen digitalen Radiodschungel fällt der Durchblick schwer. Viele Verschiedene Technologien und noch mal mehr unterschiedliche Empfangsgeräte. Und was spielen die Radiohörer hier für eine Rolle? Außer als Käufer eigentlich keine. Die Digitalisierung des Hörfunks ist politisch gewollt und Medienpolitik ist nur selten Verbraucherpolitik.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">Michaela Müller, 11. Januar 2009</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">Quellen:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitaler_Rundfunk#UKW-H.C3.B6rfunk_auf_DAB_bzw._DAB.2B_in_Deutschland" target="_blank">wikipedia.org</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/Europaeische-Kommission-draengt-zum-Umstieg-auf-digitalen-Rundfunk--/meldung/59858" target="_blank">heise.de</a><br />
<a href="http://www.radiozentrale.de/site/316.0.html" target="_blank">radiozentrale.de</a><br />
<a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/1896425_0_2147_zwei-jahre-vor-zeitplan-umstellung-auf-dvb-t-abgeschlossen.html" target="_blank">stuttgarter-zeitung.de</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,451362,00.html" target="_blank">spiegel.de</a></p>
<br />Veröffentlicht in Alles, Kommentar  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/movingmedia.wordpress.com/226/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/movingmedia.wordpress.com/226/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/movingmedia.wordpress.com/226/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/movingmedia.wordpress.com/226/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/movingmedia.wordpress.com/226/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/movingmedia.wordpress.com/226/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/movingmedia.wordpress.com/226/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/movingmedia.wordpress.com/226/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/movingmedia.wordpress.com/226/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/movingmedia.wordpress.com/226/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/movingmedia.wordpress.com/226/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/movingmedia.wordpress.com/226/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/movingmedia.wordpress.com/226/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/movingmedia.wordpress.com/226/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=movingmedia.wordpress.com&amp;blog=6019313&amp;post=226&amp;subd=movingmedia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Der Traum vom Online sein – jederzeit und überall (Mario Kießling)</title>
		<link>http://movingmedia.wordpress.com/2009/01/13/der-traum-vom-online-sein-%e2%80%93-jederzeit-und-uberall-mario-kiesling/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 10:04:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>movingmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrundbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[. Der Traum vom Online sein – jederzeit und überall 2009 ist das 10-jährige Jubiläum der mobilen Webnutzung per Handy. Auf dem Weg vom noch unausgereiften Start 1999 gab es einige Probleme, Lösungsversuche und Entwicklungen bis zu den neusten Innovationen. Heutzutage werben immer mehr Handy-Anbieter für neue Modelle, die das Surfen zu jeder Zeit und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=movingmedia.wordpress.com&amp;blog=6019313&amp;post=210&amp;subd=movingmedia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></h2>
<h2 style="text-align:justify;margin:0;">Der Traum vom Online sein – jederzeit und überall</h2>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><strong><br />
</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><strong>2009 ist das 10-jährige Jubiläum der mobilen Webnutzung per Handy. Auf dem Weg vom noch unausgereiften Start 1999 gab es einige Probleme, Lösungsversuche und Entwicklungen bis zu den neusten Innovationen.</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><strong><br />
</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">Heutzutage werben immer mehr Handy-Anbieter für neue Modelle, die das Surfen zu jeder Zeit und fast jedem Ort ermöglichen sollen.  Gleichzeitig werden massenhaft dazugehörige Flatrates angeboten, bei denen ein Anbieter den Anderen versucht zu übertrumpfen. Doch diese Selbstverständlichkeit ist nur ein weiterer Beweis für die schnelllebige Medienwelt mit der der Endverbraucher im 21. Jahrhundert konfrontiert wird. Gerade mal 10 Jahre ist es her, dass das Pioniermodell „WAP“ (das sogenannte Wireless Application Protocol ) auf der Cebit vom 18.-26. März vorgestellt wurde. Dies ist eine Kombination aus Techniken und Protokollen, welche Internetinhalte für die langsameren Datenraten, die längeren Antwortzeiten und die kleineren Displays im Mobilfunk  verfügbar macht. Der genutzte Datenübertragungsdienst nannte sich GSM (Global System for Mobile Communications) und erreichte gerade mal 9,6 kbit/s. Zu dieser Zeit waren die auf dem Handy dargestellten Websites, bedingt durch begrenzte technische Möglichkeiten beim Display, jedoch noch schwarz/weiß, sehr schlicht gehalten und von schlechter Auflösung. Gleichzeitig wurde in Japan das konkurrierende i-mode Modell vorgestellt, welches bereits, im Gegensatz zu WAP, farbige Grafiken anbot. Diese hauptsächlich im asiatischen Raum verbreitete Version wurde erst 2002 von E-Plus in Deutschland aufgegriffen und vermarktet. Aber schon 2006 wurde es wieder eingestellt, da man sich auf das bereits stärker verbreitete WAP-Modell als Standart für Deutschland einigte. Bedeutendster Manko war aber immer noch die geringe Übertragungsgeschwindigkeit und damit oft unzumutbare, verbindungsdauerbezogene  Kosten für den Kunden. Dieses Problem wurde im Jahre 2000 mit der Einführung des Übertragungsdienstes GRPS (dem General Packet Radio Service) in Angriff genommen, welches im Vergleich zu seinem Vorgänger eine fünffach höhere Übertragungsgeschwindigkeit  erreicht, was einem damaligen 56-kbit/s- Standard-Internet-Modem entsprach.  Kurz darauf wurden auch die ersten dafür geeigneten Handys auf den Markt gebracht, wie das 6310 von Nokia oder das SGH-Q100 von Samsung. Was der Käufer zu dem Zeitpunkt nicht wusste war, dass parallel die Lizenzen für UMTS  (Universal Mobile Telecommunications System), der Weiterentwicklung von GPRS, für 100 Milliarden Mark versteigert wurden und somit zeitgleich schon der Weg für die 3. Mobilfunk Generation geebnet wurde.  2003 wurde dann das farbliche WAP 2.0 angeboten, was Websites dann wirklich farblich auf dem Handy darstellte. Der 3G UMTS-Standard  (wegen der 3. Generation der Datenübertragungsdienste) wurde 2004 eingeführt und erreicht Geschwindigkeiten von ca. 384 kbit/s. Und wieder zogen u.a. Nokia und Samsung nach mit dem N-7600 und dem SGH-Z105, welche als Endgeräte UMTS nutzen konnten. Die neusten Errungenschaften sind die Übertragungsverfahren HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) mit bis zu 13,98 mbit/s und HSPA+ (High Speed Packet Access Plus), der Weiterentwicklung mit  bis zu 28 mbit/s, welche beide aber im Gegensatz zu GRPS und UMTS nicht überall, sondern nur in Ballungszentren oder Großstädten nutzbar sind. Absehbar ist jedoch, dass auch diese Modelle in einigen Jahren der Standard in Deutschland sein werden und somit ein Surfen im Internet mit Geschwindigkeiten wie über einen stationären Internetanschluss möglich sein wird. Verarbeiten oder nutzen können solche Dienste allerdings nur die neueren Handys, vor allem aber auch Smartphones wie das iphone 3g von Apple, das Blackberry Storm von Vodafone, oder das G1 von T-Mobile.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
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<p class="MsoNormal" style="margin:0;">Mario Kießling, 07. Januar 2009</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
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<p class="MsoNormal" style="margin:0;">Quellen:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">Print:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">Gelin, Rene: Mit dem Handy ins Internet, Düsseldorf 40223</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">Rosenbauer, Roland: Tessloffs Lexikon Multimedia, Internet, Computer, Handy &amp; Co, Nürnberg 90419</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">Theml, Robert: Wireless Markup Language, Norderstedt 22848</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">Personell:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">Studenten des Studienganges Wirtschaftsinformatik der FH Mittweida</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">Web:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><a title="elektronik-kompendium.de" href="http://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/0910141.htm" target="_blank">elektronik-kompendium.de</a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><a title="itwissen.de" href="http://www.itwissen.info/definition/lexikon/high-speed-packet-access-plus-HSPA-plus.html" target="_blank">itwissen.de</a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><a title="golem.de" href="http://www.golem.de/0103/13086.html" target="_blank">golem.de</a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><a title="ciao.de" href="http://www.ciao.de/Samsung_SGH_Q100_Handy_gr_uuml_n__Test_2133462" target="_blank">ciao.de</a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><a title="wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/GPRS" target="_blank">wikipedia.de (1)</a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><a title="wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/UMTS" target="_blank">wikipedia.de (2)</a></p>
<br />Veröffentlicht in Alles, Hintergrundbericht  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/movingmedia.wordpress.com/210/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/movingmedia.wordpress.com/210/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/movingmedia.wordpress.com/210/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/movingmedia.wordpress.com/210/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/movingmedia.wordpress.com/210/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/movingmedia.wordpress.com/210/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/movingmedia.wordpress.com/210/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/movingmedia.wordpress.com/210/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/movingmedia.wordpress.com/210/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/movingmedia.wordpress.com/210/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/movingmedia.wordpress.com/210/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/movingmedia.wordpress.com/210/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/movingmedia.wordpress.com/210/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/movingmedia.wordpress.com/210/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=movingmedia.wordpress.com&amp;blog=6019313&amp;post=210&amp;subd=movingmedia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
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		<title>Was taugen Digitale Bibliotheken? Ein Test. (Franziska Böhler)</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 09:59:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>movingmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>

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		<description><![CDATA[. Was taugen Digitale Bibliotheken? Ein Test. . Kennen Sie das auch? In der Bibliothek überlegen Sie sich dreimal, ob sie den interessanten aber schweren Wälzer wirklich mitschleppen wollen. Und immer wenn Sie gerade mal vorbeischauen ist das Magazin, das Sie lesen wollen schon ausgeliehen oder bis zur Unkenntlichkeit zerfleddert. Aber inzwischen gibt es schon [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=movingmedia.wordpress.com&amp;blog=6019313&amp;post=197&amp;subd=movingmedia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p style="text-align:justify;margin:0;">
<h2 style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></h2>
<h2 style="text-align:justify;margin:0;">Was taugen Digitale Bibliotheken? Ein Test.</h2>
<p style="text-align:justify;margin:0;">
<p style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span><strong><br />
Kennen Sie das auch? In der Bibliothek überlegen Sie sich dreimal, ob sie den interessanten aber schweren Wälzer wirklich mitschleppen wollen. Und immer wenn Sie gerade mal vorbeischauen ist das Magazin, das Sie lesen wollen schon ausgeliehen oder bis zur Unkenntlichkeit zerfleddert. Aber inzwischen gibt es schon einige Bibliotheken, bei denen man Medien online leihen kann. Doch was taugt das neue System und wie sieht das Angebot eigentlich aus? Wir haben den Test gemacht.</strong></p>
<p style="text-align:justify;margin:0;">
<p style="text-align:justify;margin:0;"><strong><br />
</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p style="text-align:justify;margin:0;">Zumeist verwenden Online-Bibliotheken das „Onleihe“-System, entwickelt von der DiviBib GmbH, die sich als „Partner der Bibliotheken und Verläge auf dem Weg ins digitale Zeitalter“ versteht. Auf www.bibliothek-digital.net gibt es eine Deutschland-Karte in der alle bisher entstandenen und entstehenden Online-Bibliotheken verzeichnet sind. Beispielhaft haben wir die Stadtbibliothek Würzburg gewählt, sie war eine der ersten „Onleihe-Bibliotheken“.</p>
<p style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p style="text-align:justify;margin:0;">Anmelden kann sich jeder vorerst kostenlos mit einem Schnupperaccount. In Video-Tutorials wird das Ausleihen und Zurückgeben sehr gut erklärt. Auch bei der Übersichtlichkeit kann „Onleihe“ punkten. Ganz im Web-2.0-Style gibt es eine Bewertungsmöglichkeit für jeden Titel und man bekommt Vorschläge à la „Nutzer, die diesesen Titel ausgeliehen haben liehen auch folgende Titel:“. Insgesamt fühlt man sich fast ein bisschen wie im Amazon-Shop.</p>
<p style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p style="text-align:justify;margin:0;">Wenn man etwas ausleihen will, werden die gewünschten Titel heruntergeladen. Bücher gibt’s als PDF und Videos und Audiotitel als wma Zurückgeben muss man die Medien übrigens nicht. Das passiert ganz von alleine, denn die Nutzungsrechte erlöschen automatisch nach der Ausleihfrist.</p>
<p style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p style="text-align:justify;margin:0;">Die Vorteile der Online-Bibliothek liegen klar auf der Hand: Jeder hat Zugriff auf alle Medien, man rennt nicht mehr mit dem Arm voller Bücher von Regal zu Regal. Man kann nicht mal mehr die Ausleihfrist vergessen. Und dann ist es auch noch 100%ig legal.</p>
<p style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p style="text-align:justify;margin:0;">Im Test zeigte sich dann jedoch, dass „Onleihe“ nur mit dem Windows Media Player und Adobe Digital Editions funktioniert. Schade für alle, die lieber alternative Player oder PDF-Reader nutzen. Ausserdem sind die ausleihbaren Titel nicht unbedingt attraktiv für junge Leute: im Bereich Musik beispielsweise steht fast ausschließlich Klassik zum Ausleihen bereit.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p style="text-align:justify;margin:0;">Positiv ist, dass man viele Titel auch auf tragbare Geräte laden kann und die neuesten Ausgaben von Spiegel und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zur Verfügung stehen.</p>
<p style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p style="text-align:justify;margin:0;">Fazit: die „Onleihe-Bibliothek“ von Würzburg muss auf jeden Fall noch mit guten Inhalten gefüllt werden, um allen Nutzern gerecht zu werden. Sonst hat man sich schon nach wenigen Stunden durch den ganzen Medienpool gearbeitet. Für Menschen aus ländlichen Regionen bietet „Onleihe“ eine sehr gute Alternative zum Bücher-Bus, von den Vorteilen für Behinderte ganz zu schweigen. Insgesamt ist „Onleihe“ eine gute Idee an der aber noch viel gebastelt werden muss.</p>
<p style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0;">
<p style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p style="text-align:justify;margin:0;">Franziska Böhler, 11.  Januar 2009</p>
<p style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0;">
<p style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p style="text-align:justify;margin:0;">Quellen</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p style="text-align:justify;margin:0;"><a href="http://www.bibliothek-digital.de/" target="_blank">bibliothek-digital.de</a></p>
<p style="text-align:justify;margin:0;"><a href="http://www.spiegel-online.de/">spiegel-online.de</a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p style="text-align:justify;margin:0;"><a title="wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Bibliothek" target="_blank">wikipedia.de</a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><a title="divibib.com" href="http://www.divibib.com/index.php?id=5" target="_blank">divibib.com</a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p style="text-align:justify;margin:0;"><a title="stadtbuecherei-wuerzburg.de" href="http://www.stadtbuecherei-wuerzburg.de/stadtbuecherei/abteilungen/virtuellestadtbuecherei/index.html" target="_blank">stadtbuecherei-wuerzburg.de</a></p>
<br />Veröffentlicht in Alles, Bericht  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/movingmedia.wordpress.com/197/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/movingmedia.wordpress.com/197/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/movingmedia.wordpress.com/197/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/movingmedia.wordpress.com/197/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/movingmedia.wordpress.com/197/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/movingmedia.wordpress.com/197/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/movingmedia.wordpress.com/197/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/movingmedia.wordpress.com/197/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/movingmedia.wordpress.com/197/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/movingmedia.wordpress.com/197/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/movingmedia.wordpress.com/197/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/movingmedia.wordpress.com/197/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/movingmedia.wordpress.com/197/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/movingmedia.wordpress.com/197/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=movingmedia.wordpress.com&amp;blog=6019313&amp;post=197&amp;subd=movingmedia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Online- vs. Einzelhandel (Nadine Schmelter)</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 09:38:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>movingmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Online- vs. Einzelhandel Mit der Zeit wird es immer offensichtlicher. Der Medienwandel ist allgegenwärtig und nimmt auch keinen Halt vor den Büchern. So werden immer mehr Buchhandlungen geschlossen, während der Online-Buchhandel boomt wie nie zuvor. . Am Ende des vergangenen Jahres zeigte es sich wieder: der Online-Buchhandel verzeichnet höhere Umsätze als die herkömmlichen Buchhandlungen. Müssen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=movingmedia.wordpress.com&amp;blog=6019313&amp;post=172&amp;subd=movingmedia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color:#ffffff;"> </span> Online- vs. Einzelhandel</h2>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong>Mit der Zeit wird es immer offensichtlicher. Der Medienwandel ist allgegenwärtig und nimmt auch keinen Halt vor den Büchern. So werden immer mehr Buchhandlungen geschlossen, während der Online-Buchhandel boomt wie nie zuvor.</strong><br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Am Ende des vergangenen Jahres zeigte es sich wieder: der Online-Buchhandel verzeichnet höhere Umsätze als die herkömmlichen Buchhandlungen. Müssen wir nun befürchten, dass es den Buchladen um die Ecke bald nicht mehr geben wird?<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Der Versandbuchhandel boomt in Deutschland wie nie zu vor, während die Anzahl der Buchhandlungen von 4356 Anfang 2006 auf knapp 4000 zu Beginn 2008 absank – in ganz Deutschland. Doch was machen die Kollegen aus den „Online-Stores“ anders? Das Beispiel Amazon zeigt es – neuer Umsatzrekord für das Jahr 2008. 185 Mio. Produkte wurden im Advent geordert, heißt es. Der &#8216;Peak&#8217; ist damit um 37% stärker als im letzten Jahr ausgefallen. Doch woran liegt es? Online werden dem Käufer neben den verschiedensten Büchern auch weitere Produkte angeboten. So kann dieser neben einem guten Buch auch gleich eine schöne CD für die Freundin, ein Spiel für die Kinder etc. beim Onlineanbieter käuflich erwerben, ohne sich dabei beispielsweise dem Gedränge und dem Stress im alljährlichen Weihnachtsgeschäft ausliefern zu müssen. Geschenke kaufen ganz bequem von zu Hause aus. Natürlich liegt es da nahe, dass viele diesen Angeboten folgen und sich nicht die Zeit nehmen und in ein Fachgeschäft zu gehen und sich von einem Verkäufer gegebenen Falls auch gleich beraten zu lassen. Doch genau diese kompetente Beratung ist genau das, was dem Käufer im Dschungel der zahlreichen Onlineanbieter fehlt. Dort kann man nur nach bestimmten Büchern suchen und kann nicht einfach im Geschäft schmökern gehen und sich ein paar Zeilen des einen oder anderen Buches zu Gemüte führen.<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Der allgemeine Medienwechsel geht eben nicht spurlos am Buchhandel vorbei. So sind unter anderem auch Lexikaverlage stark von diesem Wandel betroffen. Das musste auch Brockhaus und die „Brockhaus Enzyklopädie“ zu spüren bekommen. Es wurde sogar überlegt, die große Enzyklopädie im Internet kostenlos zugänglich zu machen, weil der Printabsatz stark rückläufig ist. So meldete die Verlagsgruppe Brockhaus für das Geschäftsjahr 2007 einen Verlust von 6.5 Millionen Euro. Das erstaunliche an der Meldung vom Online-Angebot war jedoch die verstärkte Nachfrage nach der Printausgabe. Die Zahl der Bestellungen sei seit der Online-Offensive steil in die Höhe gegangen. Das zeigt, dass möglicherweise viele Nutzer lieber ein Buch in den Händen halten, als auf einen Monitor zu schauen. Ein Buch kann man problemlos überall nutzen, wobei man bei der Online-Version immer an einen Rechner, sei er mobil oder stationär, gebunden ist.<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Der stetige Anstieg der Nutzung des Internets ist dabei jedoch undenkbar, da immer mehr Menschen dieses Medium bevorzugen, wenn sie sich umfassend über ein bestimmtes Thema informieren möchten. Es bleibt also zu hoffen, dass die guten alten Buchhandlungen einen Weg finden werden, eine Verbindung beider Verkaufsstrategien zu entwickeln. Die Buchhandlung um die Ecke, sowie die Möglichkeit auch online Bücher bestellen zu können. Die, die das bewerkstelligen können, werden sich vermutlich auch weiter im Markt halten können.<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Nadine Schmelter, 12. Januar 2009<br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Quellen:<br />
<a href="http://www.boersenverein.de/de/portal/volltextsuche/186335h" target="_blank">boersenverein.de</a><br />
<a href="http://www.tripple.net/contator/webwizard/news.asp?nnr=35387" target="_blank">tripple.de</a><br />
<a href="http://www.murrayhall.com/files/ws0809_intro.pdf" target="_blank">murrayhall.com</a></p>
<br />Veröffentlicht in Alles, Kommentar  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/movingmedia.wordpress.com/172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/movingmedia.wordpress.com/172/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/movingmedia.wordpress.com/172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/movingmedia.wordpress.com/172/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/movingmedia.wordpress.com/172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/movingmedia.wordpress.com/172/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/movingmedia.wordpress.com/172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/movingmedia.wordpress.com/172/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/movingmedia.wordpress.com/172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/movingmedia.wordpress.com/172/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/movingmedia.wordpress.com/172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/movingmedia.wordpress.com/172/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/movingmedia.wordpress.com/172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/movingmedia.wordpress.com/172/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=movingmedia.wordpress.com&amp;blog=6019313&amp;post=172&amp;subd=movingmedia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Abendprogramm Youtube (Jan Holubek)</title>
		<link>http://movingmedia.wordpress.com/2009/01/12/abendprogramm-youtube-jan-holubek/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 19:18:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>movingmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Abendprogramm Youtube Dschungelcamp, Die Hit Giganten und Kocharena … Nichts dabei für Sie im Fernsehprogramm? Dann veranstalten Sie doch einen „Youtube-Abend“: Jeder stellt die lustigsten, unterhaltsamsten oder skurrilsten Videos vor, die er auf der allseits bekannten Online-Videoplattform kennt. Aber nein, nicht auf dem kleinen Computermonitor – auf dem Fernseher! . „Cinematic Internet “ nennt Yahoo [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=movingmedia.wordpress.com&amp;blog=6019313&amp;post=136&amp;subd=movingmedia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Abendprogramm Youtube</h2>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><strong>Dschungelcamp, Die Hit Giganten und Kocharena … Nichts dabei für Sie im Fernsehprogramm? Dann veranstalten Sie doch einen „Youtube-Abend“: Jeder stellt die lustigsten, unterhaltsamsten oder skurrilsten Videos vor, die er auf der allseits bekannten Online-Videoplattform kennt. Aber nein, nicht auf dem kleinen Computermonitor – auf dem Fernseher!</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><strong><span style="color:#ffffff;">.</span><br />
</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p style="text-align:justify;margin:0;">„Cinematic Internet “ nennt Yahoo seine neue Technologie, die vergangene Woche im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vorgestellt wurde. Dafür ist der kalifornische Konzern Kooperationen mit Chip-Konzern Intel und namenhaften Elektronikherstellern wie Samsung, Sony und LG Electronics eingegangen. Einen ausreichend schnellen Internetanschluss vorausgesetzt, soll die auf den Geräten laufende „Yahoo Widget Engine“ ausgewählte Dienste wie Nachrichten, Wetter, Videoangebote oder Aktienkurse direkt auf den TV-Bildschirm bringen. Auch für die verschiedenen Inhalte hat sich Yahoo bereits zahlreiche bekannte Partner ins Boot geholt, so unter anderem eBay, MySpace, Flickr, Amazon, Netflix, CBS und Twitter. Samsung konnte auf der CES bereits erste Flachbildschirm-HDTV-Modelle präsentierten, die zeigten, wie die angebotenen Dienste dezent neben dem weiterlaufenden TV-Programm eingeblendet werden. Der Verkauf auf dem US-Markt soll laut Yahoo schon im Frühjahr 2009 beginnen, ein paar Monate später ist auch in Europa Marktstart.</p>
<p style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p style="text-align:justify;margin:0;">Bereits vor einem Jahr stellte Panasonic auf der CES 2008 Fernsehgeräte mit einer sogenannten „Vierra Cast“-Funktion vor, die über einen integrierten Breitband-Internetzugang auf Youtube-Videos, Picasa-Fotoalben und andere Informationsdienste zurückgreifen konnten. Der japanische Elektronikkonzern setzte dabei auf ein eigens zusammengestelltes Sortiment an Nachrichten und Dienstleistungen, für Navigation und Darstellung wurde ebenfalls eine eigene Bedienoberfläche geschaffen. Yahoo dagegen gab vergangenen Mittwoch in Zusammenarbeit mit Intel das „Widget Development Kit“ (WDK) frei, das es Programmierern, Geräteherstellern und Werbekunden ermöglicht, eigene Anwendungen zu entwickeln. Diese können dann von den Zuschauern aus Yahoos „Widget Gallery“ gratis oder gegen Gebühr auf den Fernseher heruntergeladen werden.</p>
<p style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p style="text-align:justify;margin:0;">Die Chancen für die Verschmelzung von TV und Internet scheinen gut zu stehen. Die Menschen wollten dauernd mit dem Web und ihren Bekannten vernetzt sein, auch wenn sie fernsehen, äußerte Analyst Ross Robin vom Marktforscher National Purchase Diary (NPD) Group gegenüber der Financial Times. „Wir gehen von einem beträchtlichen Wachstum beim Verkauf solcher Geräte aus“, so seine Prognose. Einen Wermutstropfen hat die Neuentwicklung allerdings doch: Aufgrund der unterschiedlichen Hardware-Konfigurationen der einzelnen Hersteller werden nicht alle TV-Widgets auf jedem Fernsehgerät laufen. Jeder Fernseher besitzt nur Zugriff auf einen eigenen Widget-Pool, es liegt in der Hand der Geräte-Hersteller, welche Dienste sie anbieten. So ist das Youtube-Widget bis jetzt lediglich auf den Samsung-Modellen zu finden, LG und Sony dagegen bieten nur Zugang zum Yahoo-eigenen Videoangebot.</p>
<p style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p style="text-align:justify;margin:0;">Jan Holubek, 12. Januar 2009</p>
<p style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p style="text-align:justify;margin:0;">Quellen:</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><a href="http://www.heise.de/newsticker/Panasonic-bringt-YouTube-und-Picasa-auf-den-Fernseher--/meldung/101438" target="_blank">heise.de (1)</a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><a href="http://www.heise.de/newsticker/Auch-Samsung-bringt-YouTube-auf-den-Fernseher--/meldung/121184" target="_blank">heise.de (2)</a></p>
<p style="text-align:justify;margin:0;"><a title="heise.de" href="http://www.heise.de/newsticker/Yahoos-TV-Widgets-Doch-alles-ein-wenig-komplizierter--/meldung/121496" target="_blank">heise.de (3)</a></p>
<p style="text-align:justify;margin:0;"><a href="http://www.ftd.de/technik/it_telekommunikation/:Internet-TV-Yahoo-will-auf-Sendung-gehen/459570.html" target="_blank">ftd.de</a></p>
<p style="text-align:justify;margin:0;"><a href="http://yahoo.enpress.de/pressemeldungen.aspx?p=2189" target="_blank">yahoo.de</a></p>
<p style="text-align:justify;margin:0;"><a title="welt.de" href="http://newsticker.welt.de/?module=dpa&amp;id=19997908" target="_blank">welt.de</a></p>
<p style="text-align:justify;margin:0;"><a title="golem.de" href="http://www.golem.de/0901/64475.html" target="_blank">golem.de</a></p>
<p style="text-align:justify;margin:0;"><a href="http://presse.samsung.de/webdownloads/pressedownloads/ces_tv_Pressemitteilungen.zip" target="_blank">samsung.de (Pressemitteilung als zip-Archiv)</a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:navy;font-family:Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<br />Veröffentlicht in Alles, Bericht  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/movingmedia.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/movingmedia.wordpress.com/136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/movingmedia.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/movingmedia.wordpress.com/136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/movingmedia.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/movingmedia.wordpress.com/136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/movingmedia.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/movingmedia.wordpress.com/136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/movingmedia.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/movingmedia.wordpress.com/136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/movingmedia.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/movingmedia.wordpress.com/136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/movingmedia.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/movingmedia.wordpress.com/136/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=movingmedia.wordpress.com&amp;blog=6019313&amp;post=136&amp;subd=movingmedia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>VideoOnDemand in die Filmförderung aufgenommen (Markus Mayr)</title>
		<link>http://movingmedia.wordpress.com/2009/01/12/das-neue-filmforderungsgesetz-reagiert-auf-eine-bisher-ignorierte-verwertungsform-von-kinofilmen-videoondemand-markus-mayr/</link>
		<comments>http://movingmedia.wordpress.com/2009/01/12/das-neue-filmforderungsgesetz-reagiert-auf-eine-bisher-ignorierte-verwertungsform-von-kinofilmen-videoondemand-markus-mayr/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 19:01:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>movingmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrundbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[. VideoOnDemand in die Filmförderung aufgenommen . VideoOnDemand ist in aller Munde. Was auf den ersten Blick innovativ aussieht, hat auch tieferen Einfluss auf die Finanzierung von Kinofilmen. Das neue Filmförderungsgesetz versucht VoD in das bisherige System miteinzubeziehen. . Mit dem Feldzug der Digitaltechnik hat sich auch beim Kino-Film einiges getan. Aufwendige Computeranimationen und gute [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=movingmedia.wordpress.com&amp;blog=6019313&amp;post=120&amp;subd=movingmedia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></h2>
<h2 class="MsoNormal" style="margin:0;">VideoOnDemand in die Filmförderung aufgenommen</h2>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><strong><span style="color:#ffffff;">.</span><br />
VideoOnDemand ist in aller Munde. Was auf den ersten Blick innovativ aussieht, hat auch tieferen Einfluss auf die Finanzierung von Kinofilmen. Das neue Filmförderungsgesetz versucht VoD in das bisherige System miteinzubeziehen.</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">Mit dem Feldzug der Digitaltechnik hat sich auch beim Kino-Film einiges getan. Aufwendige Computeranimationen und gute Bildqualität am Flachbildschirm sind die Errungenschaften, die jeder kennt. Video-Kassetten kauft keiner mehr, die DVD steht bereits im Konflikt mit hochauflösenderen Formaten wie Blu-ray Disc und es sind zahlreiche alternative Formen der Auswertung entstanden. All diese Auswertungsmodelle und Fernsehen bringen das eigentliche Geld, denn das Box-Office, also der reine Ticketerlös an der Kinokasse, dient nur noch zur Refinanzierung von Produktion und Filmkopien. Eine von diesen neuen Verwertungsformen ist VideoOnDemand (VoD). Übersetzt „Video auf Abruf&#8220;, so heißt die neue Wunderwaffe, die es möglich macht, einen Film gegen eine kleine Gebühr jederzeit anzusehen. Was auf den ersten Blick für den Konsumenten sehr innovativ ist, bringt aber durchaus Probleme mit sich. Eine Branche, die jahrelang nach festen Abläufen funktioniert hat, steht vor einer großen Herausforderung. Die Industrie darf trotz technischer Möglichkeiten die Kinobesucher, Film-Freunde und Konsumenten und deren Nutzerverhalten nicht aus den Augen verlieren. Denn eines gilt als sicher: Der Zuschauer entscheidet auch in Zukunft über den Erfolg von Filmen. Er bestimmt, was er sich wo, wie, wann und für wie viel Geld anschaut. Es klingt bitter, ist aber so: Kunst hin oder her &#8211; ohne Geld für den Produzenten gibt es keinen guten Kinofilm.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><strong><span style="color:#ffffff;">.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">Vergleicht man Hollywoodfilme mit deutschen Kinoproduktionen, stechen die Unterschiede bei der Finanzierung ins Auge. Während in den USA Filme durch große Studios finanziert, produziert, verliehen und vertrieben werden, ist der Markt in Deutschland kleiner aufgestellt. Produktionsfirmen bestehen oft aus nicht mehr als 5 Mitarbeitern. Produktion, Verleih und Vertrieb sind auf getrennte Unternehmen aufgeteilt. Das vergleichsweise niedrige Budget eines durchschnittlichen deutschen Kinofilmes liegt bei 3-5 Mio Euro. Dieses Geld muss vom Produzenten mühsam gesammelt werden &#8211; in der Hoffnung, dass die Rechnung am Ende aufgeht und sich der Film refinanziert. Neben der fast immer genutzten Möglichkeit der Koproduktion mit einem TV-Sender, stehen dem Produzenten auch eine Vielzahl von finanziellen Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Die größte und wirtschaftlich gesehen wichtigste ist die Filmförderanstalt, kurz FFA. Als Bundesanstalt des öffentlichen Rechts hat sie laut Gesetzestext unter anderem die Aufgabe, „Maßnahmen zur Förderung des deutschen Films und zur Verbesserung der Struktur der deutschen Filmwirtschaft durchzuführen.&#8220; Gesetzliche Grundlage dafür ist das Filmförderungsgesetz (FFG).</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><strong><span style="color:#ffffff;">.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">Die FFA fördert in verschiedenen Formen. Das Fördervolumen für alle Bereiche im Jahr 2008 lag bei 76 Mio €. Neben der Förderung der Filmherstellung wird auch der Vertrieb und Absatz gefördert. Die Filmtheaterförderung beispielsweise ermöglicht Kinobetreibern einen Förderbetrag zum Betrieb, Modernisierung und Erhalt ihres Kinos in Anspruch zu nehmen. Die Betreiber müssen jedoch als Gegenleistung wiederum eine sogenannte „Filmabgabe&#8220; an die FFA zahlen. Nach diesem Prinzip finanziert sich die FFA. Die Filmabgabe ist eine wirtschaftsverwaltungsrechtliche Ausgleichsabgabe, die als Selbsthilfemaßnahme der Film- und Videowirtschaft ausgestaltet ist. Geld fließt vom Kino zu den Produzenten. Die FFA bezieht keinerlei Steuermittel. Im Film- Fernseh-Abkommen ist der freiwillige Beitrag der öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehanstalten zur Förderung geregelt. Fernsehanstalten erbringen demnach Medialeistungen, d.h. Sie stellen Werbezeit für Kinofilme zur Verfügung.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><strong><span style="color:#ffffff;">.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">Eine wichtige Änderung ist die Einbeziehung einer bislang ignorierten Nutzergruppe und auch Anbietergruppe, den Videoprogrammanbieter, also denVoD-Plattformen. Sie erhalten nun Fördermittel, müssen jedoch auchFilmabgaben zahlen. Damit wird VoD grundsätzlich das erste Mal vom Gesetzgeber akzeptiert. Somit ist VoD grundsätzlich in der Auswertungskette anerkannt.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><strong><span style="color:#ffffff;">.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">Noch ist es schwer abzuschätzen, ob sich VoD als Filmplattform am Markt und vor allem beim Nutzer wirklich durchsetzen kann. Im Bezug auf die Rechteverteilung für VoD, ist die Position der Produzenten im neuen FFG gestärkt worden. Die Aufteilung der Rechte für VoD-Auswertung erfolgt bei geförderten TV-Koproduktionen ab sofort „fair&#8220; und unter bestimmten Bedingungen für Produzent und beteiligten TV-Sender. Es ist anzumerken, dass eine Kinofilmproduktion ohne Fernsehsender als Ko-Produzent in Deutschland finanziell kaum möglich ist. Für den Produzenten ist es lukrativer, die Verwertungsrecht für die verschiedenen Auswertungsstufen einzeln zu verkaufen, als wenn er alle Rechte in einem Bündel an einen Käufer abgibt. Es soll dem Produzenten von nun an die Möglichkeit gegeben werden, die Chancen, die der im Entstehen begriffene Pay-VoD-Markt bietet, künftig nutzen zu können. Electronic-Sell-Through- sowie Download-to-Own-Rechte verbleiben grundsätzlich beim Produzenten, werden also nicht automatisch mit verkauft. Diese Rechte erlauben den anschließenden Download eines Filmes, der online angesehen wurde. Pay-VoD-Rechte (kostenpflichtiger Abruf, also VoD im eigentlichen Sinne) werden grundsätzlich nur nicht-exklusiv verkauft, und auch nur unter der Vorraussetzung, dass sich der TV-Sender substantiell an der Filmproduktion beteiligt. Diese Beteiligung stellt für den Produzenten ein weiteres Mittel zur Schließung der Finanzierung im Vorhinein; außerdem kann er die Pay-VoD-Rechte aufgrund der nicht-Exklusivität noch an einen anderen Anbieter verkaufen. Mit dem Erwerb der Free-TV Rechte, erhält der Sender gleichzeitig die ree-VoD-Rechte, die ihm erlauben, den Film 7 Tage lang nach Erstausstrahlung kostenfrei in seiner Mediathek zur Verfügung zu stellen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><strong><span style="color:#ffffff;">.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">Diese Regelung wird von Produzenten nicht uneingeschränkt positiv bewertet. „Dieser Kompromiss muss sich nun in der wirtschaftlichen Realität beweisen. Wir werden sehr sorgfältig beobachten, ob die getroffenen Regelungen ausreichen, einen eigenständigen Verwertungsmarkt entstehen zu lassen, der den Produzenten und damit auch den Förderern die eigenständige Verwertung ihrer Filme im Onlinemarkt und somit auch zusätzliche Rückflüsse für die Förderer ermöglicht.&#8220;, so Dr. Christoph Palmer, Vorsitzender der  Geschäftsführung der Allianz Deutscher Produzenten &#8211; Film &amp; Fernsehen. Eine weitere wichtige Änderung für Produzenten von geförderten Kinofilmen ist die Verkürzung der Sperrfristen. Sperrfristen bezeichnen einen Zeitraum nach Erstaufführung eines Kinofilms, in dem der Film nicht in weiteren Medien ausgewertete werden darf, also gezeigt, verkauft oder verliehen werden darf. Diese Sperrfristen dienen dem Bestandsschutz der einzelnen &#8211; Auswertungsstufen. Es wird dadurch verhindert, dass ein Film nach bereits wenigen Monaten seinen kompletten wirtschaftlichen Wert verloren hat, da er zu schnell in verschiedenen Formen zu sehen ist. Außerdem werden auch Kinos und Videotheken geschützt, da ihnen durch die Sperrfristen ein gewisser Geschäftszeitraum zugesichert wird. Wären keine Sperrfristen vorhanden, würde die Auswertung nach rein subjektivem und wirtschaftlichem Ermessen des Verleihs abgewickelt werden, sodass sich die verschiedenen Auswertungsstufen gegenseitig hinderlich wären und das ganze System der Branche ins Ungleichgewicht gerät. Mit der Verkürzung der Sperrfristen, wird den Veränderungen im Nutzerverhalten der Zuschauer Rechnung getragen. Die VoD-Sperrfirst wurde von 12 auf 9 Monate herabgesetzt, jedoch ist eine Verkürzung auf 6 Monate bei Zustimmung des betroffenen Programmanbieters möglich. Free-TV wurde von 24 auf 18 Monate, Pay-TV von 18 auf 12 Monate herabgesetzt. DVDs und Videos dürfen in der Regel weiterhin nach 6 Monaten erscheinen &#8211; auch hier sind Sondervereinbarungen möglich. Diese Regelung hätten Produzenten gerne etwas flexibler gestaltet. Jedoch würde eine Verkürzung der Videosperrfrist auf 4 Monate auch Einfluss auf die Kinos haben, da der Zeitraum zwischen Kinostart und DVD sehr klein ist. Das würde sich auch an den Zuschauerzahlen bemerkbar machen. Ein Vorteil jedoch wäre, das der Zeitraum zwischen DVD-Veröffentlichung und VoD-Start größer ist, was auf höhere Aufrufzahlen bei VoD hoffen lässt. Noch gilt Kino als starke Auswertungsform, vor allem aber auch als Kulturstätte, die es aus Sicht von allen Beteiligten zu schützen gilt. HDTV, Blu-ray Disc oder Internet &#8211; eine strikte Veränderung der ursprünglichen Form des „Filmeschauens&#8220; wird wohl noch einige Zeit auf sich warten lassen, da es für die Branche zu teuer ist, es im Moment noch zu gute Erfolgszahlen gibt. Mit Spannung bleibt aber abzuwarten, ob und wie sich momentane Nebenschauplätze wie VoD in den Mittelpunkt drängen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">Markus Mayr, 12. Januar 2009</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">Quellen:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="color:#ffffff;">.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">Literatur: Hahn, Anke; Schierse, Anna: Filmverleih. In: Giesen, Rolf (Hg.): Praxis Film. Bd 15. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft mbH 2004. Jacobshagen, Patrick: Filmbusiness. Filme erfolgreich finanzieren, budgetieren und auswerten. Bergkrichen: PPVMEDIEN GmbH 2008. Wendling, Eckhard: Filmproduktion. Eine Einführung in die Produktiosnleitung. In: Praxis Film. Bd 46. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft mbH 2008.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="color:#ffffff;">.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">Internet:</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><a title="produzentenallianz.de" href="http://www.produzentenallianz.de" target="_blank">produzentenallianz.de</a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><a href="http:///">ffa.de</a></p>
<br />Veröffentlicht in Alles, Hintergrundbericht  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/movingmedia.wordpress.com/120/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/movingmedia.wordpress.com/120/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/movingmedia.wordpress.com/120/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/movingmedia.wordpress.com/120/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/movingmedia.wordpress.com/120/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/movingmedia.wordpress.com/120/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/movingmedia.wordpress.com/120/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/movingmedia.wordpress.com/120/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/movingmedia.wordpress.com/120/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/movingmedia.wordpress.com/120/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/movingmedia.wordpress.com/120/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/movingmedia.wordpress.com/120/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/movingmedia.wordpress.com/120/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/movingmedia.wordpress.com/120/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=movingmedia.wordpress.com&amp;blog=6019313&amp;post=120&amp;subd=movingmedia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Abschalten durchs Einschalten? (Anja Keller)</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 18:56:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>movingmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Abschalten durchs Einschalten?: Früher war alles besser. Außer vielleicht unsere Mittel zu reisen, unseretechnischen Möglichkeiten oder auch die Gelegenheiten, sich zu bilden. Vorallem in der Film- und Fernsehbranche hat sich einiges getan. Hochwertige Kameras mutieren zu Meistern der digitalen Wahrnehmung, Kamerateams gelangen ohne Weiteres an alle beliebigen Orte der Welt, um mit ihren Linsen Einzigartiges [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=movingmedia.wordpress.com&amp;blog=6019313&amp;post=121&amp;subd=movingmedia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align:justify;">Abschalten durchs Einschalten?<span style="font-size:small;"><span style="font-family:Arial;"><span style="color:black;"><span style="color:#ffffff;">:</span></span></span></span><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Arial;"><span style="color:black;"><strong></strong></span></span></span><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Arial;"><span style="color:black;"><strong><br />
</strong></span></span></span></h2>
<p style="text-align:justify;"><strong>Früher war alles besser. Außer vielleicht unsere Mittel zu reisen, unseretechnischen Möglichkeiten oder auch die Gelegenheiten, sich zu bilden. Vorallem in der Film- und Fernsehbranche hat sich einiges getan.</strong></p>
<p><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p style="text-align:justify;">Hochwertige Kameras mutieren zu Meistern der digitalen Wahrnehmung, Kamerateams gelangen ohne Weiteres an alle beliebigen Orte der Welt, um mit ihren Linsen Einzigartiges einzufangen. Doch wohin zieht es mehr und mehr Erschaffer der Fernsehunterhaltung? Auf den Bauernhof, um dort das einzigartige Spektakel festzuhalten, wie ein einsamer Bauer nach einer arbeitsfähigen Frau sucht. Oder vielleicht in die deutschen Wohnzimmer, um Zeuge zu werden wie Tauschmutter eins mit Tauschmutter zwei endlich ausspricht. Auch ein ehemaliges Farmgelände in Australien ist seit dem 9. Januar wieder Drehort zahlreicher Kameras. Die Einzigartigkeit vom Verhalten possierlicher D-Promis im Dschungel wird aufgenommen. Die von der Öffentlichkeit längst Vergessenen D-Promis, kämpfen sich durch den Tunnel des Grauens, stürzen in die Schlangengrube und durchschwimmen Terror-Aquarium. Umsonst tun sie all dies natürlich nicht. Was diese armen Geschöpfe nicht alles über sich ergehen lassen. So viel, dass sogar um die Verletzung ihrer Menschenwürde gefürchtet wird. Viel eher als Menschenrechtsvertreter, sollten sich jedoch Tierschützer um die unfreiwilligen und sicher nicht entschädigten tierischen Teilnehmer sorgen. Jedoch scheinen weder die kaum vorhandene Bekanntheit der Teilnehmer, noch die unsinnigen und zum Teil abstoßenden Inhalte vom Einschalten des Dschungelcamps abzuhalten. Im Gegenteil platzierten sich insgesamt 6,44 Millionen Menschen vor dem Fernseher, als das Staffelfinale der letzten Ausgabe ausgestrahlt wurde. Doch warum zieht das gestellte und bezahlte Leben unbekannter Menschen, so viele Zuschauer in den Bann? Das Fernsehen entwickelte sich von einem schwarz/weiß- Sender, zu noch mehr Sendern, bis hin zum Farbfernsehen und einer großen Auswahl an Programmen. Früher planten die Menschen ihren Tagesablauf nicht nach ihren Lieblingssendungen. Heute wird das Leben in vielerlei Hinsicht bequemer und somit auch passiver. Natürlich ist es auch bequemer sich etwas vorleben zu lassen als sich selbst einen Tagesablauf zu gestalten. Es scheint die Erkenntnis in der Luft zu liegen, dass sensationelle Ereignisse nur noch im Leben anderer zu finden sind. Denn wann kocht Mutti schon Kakerlaken zum Abendessen? Das eigene Leben wird als zu langweilig empfunden, im Fernsehen werden Sensationen en masse auf dem silbernen Tablett serviert. Sollte nun gegen diese Entwicklung angekämpft werden? Oder schafft das Teilhaben am Dasein anderer Ablenkung von den eigenen Problemen? Hilft das sich Berieseln lassen gegen den Stress im Alltag? Und muss jede Minute des Tages immer geistreich und bildend sein? Jeder kennt seine speziellen Antworten auf diese Fragen und jedem sollen diese Antworten auch selbst überlassen werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Anja Keller, 12 Januar 2009</p>
<p style="text-align:justify;">Quellen:</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p style="text-align:justify;margin:0;"><a title="rtl.de" href="http://www.rtl.de/tv/ibes.php" target="_blank">rtl.de</a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ich_bin_ein_Star_–_Holt_mich_hier_raus!" target="_blank">wikipedia.de</a><a title="wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ich_bin_ein_Star_–_Holt_mich_hier_raus!" target="_blank"><span style="font-size:small;color:#000080;font-family:Arial;"><br />
</span></a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<br />Veröffentlicht in Alles, Kommentar  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/movingmedia.wordpress.com/121/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/movingmedia.wordpress.com/121/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/movingmedia.wordpress.com/121/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/movingmedia.wordpress.com/121/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/movingmedia.wordpress.com/121/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/movingmedia.wordpress.com/121/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/movingmedia.wordpress.com/121/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/movingmedia.wordpress.com/121/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/movingmedia.wordpress.com/121/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/movingmedia.wordpress.com/121/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/movingmedia.wordpress.com/121/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/movingmedia.wordpress.com/121/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/movingmedia.wordpress.com/121/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/movingmedia.wordpress.com/121/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=movingmedia.wordpress.com&amp;blog=6019313&amp;post=121&amp;subd=movingmedia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Post aus Fernost &#8211; Texte und Anzeigen zu Sonderpreisen (Lena Belz)</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 18:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>movingmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[. Post aus Fernost – Texte und Anzeigen zu Sonderpreisen . Wenn Medienhäuser in der Krise stecken, scheint ihnen jedes Mittel recht, um die Talfahrt in die scharlachroten Zahlen zu stoppen. Eine Möglichkeit, Kosten einzusparen, bietet das Auslagern von Aufgaben, die auch Arbeitnehmer aus Niedriglohnländern mit Leichtigkeit übernehmen können. Layouts, Grafiken oder gar journalistische Texte [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=movingmedia.wordpress.com&amp;blog=6019313&amp;post=85&amp;subd=movingmedia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<h2 class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">Post aus Fernost – Texte und Anzeigen zu Sonderpreisen</h2>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span><br />
<strong> Wenn Medienhäuser in der Krise stecken, scheint ihnen jedes Mittel recht, um die Talfahrt in die scharlachroten Zahlen zu stoppen. Eine Möglichkeit, Kosten einzusparen, bietet das Auslagern von Aufgaben, die auch Arbeitnehmer aus Niedriglohnländern mit Leichtigkeit übernehmen können. Layouts, Grafiken oder gar journalistische Texte wie Textilwaren zu Billigpreisen produzieren lassen – ein Weg, der sicherlich viele Konzerne im derzeitigen Anzeigenrückgang und einer bevorstehenden Medienkrise anlächelt.</strong><br />
<span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Eins, zwei, drei im Sauseschritt, läuft die Zeit, wir laufen mit. Vor sechs Jahrhunderten mussten ganze Zeitungsseiten noch in aufwändiger Kleinarbeit gesetzt werden. Heute ist der Computer entlastendes Hauptarbeitsmittel im Redaktionsalltag. Beim stichprobenartigen Vergleich mehrerer Jahrhunderte und Dekaden wird schnell ersichtlich: Medien müssen sich einer ständigen Entwicklung unterwerfen. Nicht nur die Themenvielfalt und die Informationsflut wachsen stetig an, auch technisch ergeben sich immer mehr Möglichkeiten. Mit der weltweiten Vernetzung durch das Internet ergeben sich immer größere Dimensionen für die Medienhäuser.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">Doch diese müssen nicht stets, und für alle Beteiligten, positiver Natur sein – im Gegenteil. Durch die simple und schnelle Verknüpfung mehrere Standorte auf der Welt ließen sich ganze Medienabteilungen in Niedriglohnländer auslagern. In Zeiten der Finanzkrise, die sich längst schon zur Medienkrise ausgeweitet hat, eine nicht unattraktive Sparmaßnahme. Für deutsche Mitarbeiter bedeuten diese Impulse allerdings nichts Gutes. Die Konkurrenz durch Arbeitnehmer aus dem Ausland könnte steigen und ihnen, aufgrund niedrigerer Lohnforderungen, die Arbeitsplätze streitig machen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">Ein Blick nach Übersee, ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten, macht es deutlich. Das sogenannte „Outsourcing“ also Auslagern, in diesem Fall von Medienerzeugnissen, scheint lange nicht mehr nur eine Idee im Anfangsstadium zu sein. Medienunternehmer James Macpherson hat es vorgemacht, sein Online-Zeitung „Pasadena Now“ wird von Journalisten mit Lokalnachrichten gefüllt. Das Besondere oder vielmehr Befremdliche: Macphersons Mitarbeiter schalten und walten unter anderem aus dem 14 000 Kilometer entfernten Indien. Seine Idee geht auf, er und sein Konzept sind die Sieger in der akuten Medienkrise in den USA. Nun gedenken auch große amerikanische Medienhäuser, mit finanziellen Nöten und Zukunftsproblemen, sein Modell partiell nachzuahmen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">Es gehe ums Überleben, sagt der Medienunternehmer aus den Vereinigten Staaten in der Publikumszeitschrift „Spiegel“. Schönes Schreiben und glanzvolle Geschichten stünden im Hintergrund. Es ist das altbekannte Spiel, Engel gegen Teufel. Und der Faktor Wirtschaftlichkeit verdrängt bedauerlicherweise immer häufiger den Anspruch an Qualität. Macpherson lässt von seinen Mitarbeitern Lokalnachrichten aus dem kleinen Örtchen Pasadena wie billige Textilware im Ausland produzieren. Sie schauen sich beispielsweise Stadtratssitzungen in Pasadena via Podcasts oder Live-Videos im Internet an und verfassen dann entsprechende Artikel für die Online-Zeitung. Für die Umstrukturierung seines Medienunternehmens, also das Outsourcing, hat Macpherson seine gesamte ursprüngliche Redaktion auf die Straße gesetzt. Heute weiß er selbst gar nicht mehr genau, von wo aus all seine ausländischen Mitarbeiter die journalistischen Beiträge liefern. Persönlicher Bezug, Teamwork, Kollegialität oder Zwischenmenschlichkeit haben hier keine Bedeutung.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">Kostendruck durch Auflagen- und Anzeigenverluste hin oder her. Soll demnächst alles, was auch durch billige Arbeitskräfte am Computer erledigt werden kann, ins Ausland verlagert werden, um Kosten zu sparen? In Deutschland müssten so beispielsweise Grafiker oder Zeitungsdesigner um ihre Jobs bangen. Immerhin kann man dem Arbeitnehmer in Mumbai ohne große Probleme und in Sekundenschnelle die Individuellen Wünsche für die nächste Grafik in einer E-Mail übermitteln. Genauso schnell kommt nach getaner Arbeit das Ergebnis via Internet zurück – und das vor allem kostengünstig. Das gleiche gilt für das Layout einer Zeitung. Einmal alle Details und Wünsche geklärt, kann man auch diese Arbeit getrost den Kollegen in der Ferne überlassen. Und bei Problemen genügt eine Nachricht oder ein Anruf.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Nichts ist heute mehr unmöglich! „Heute spielt es keine Rolle mehr, ob Ihr Schreibtisch am Ende des Flurs oder am anderen Ende der Welt steht“, sagte Dean Singleton laut Spiegel auf einer Verlegertagung Ende 2008. Der Chef von „MediaNews“, einer großen amerikanischen Zeitungsgruppe, lässt die Anzeigengestaltung aller 54 Blätter in Indien produzieren. Sogar das Layout übernehmen die zuverlässigen Kollegen aus Mumbai. Wer seine grauen Zellen auch nur für fünf Minuten in den Bereitschaftsmodus setzt wird schnell erkennen, dass dies keine langfristige Lösung sein kann. Wir können ja geradezu glücklich sein, dass unsere Muttersprache keine Weltsprache ist. Denn sonst wäre es auch bei uns zu Lande schon ein Leichtes, journalistische Texte und ganze Online-Zeitungen von Kollegen aus Niedriglohnländern produzieren zu lassen. Hatte es also doch ein gutes, dass vor über 200 Jahren Englisch und nicht beispielsweise Deutsch zur Weltsprache erhoben wurde. Aber dieser kleine Vorteil gegenüber englischsprachigen Ländern könnte nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein. Denn auch diese Hürden sind nicht unüberwindbar oder leicht umgänglich. So sorgte im Jahr 2003 eine Anzeige im „European Asian Business Network“ für Furore in der Medienwelt: „Deutsche Profi-Journalisten in Südostasien bearbeiten und formulieren Ihre Rohtexte. Kompetent – individuell – zeilengenau. Und konkurrenzlos billig!“ Fünf Jahre sind seither ins Land gegangen und mittlerweile stehen wir mitten in einer Finanzkrise, die den damals schon schwachen Medienmarkt weiter in den Abgrund reißen wird.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">Aber ist es wirklich möglich, deutsche Qualität zu chinesischen Preisen herzustellen? Das Schicksal der Redaktionen liegt wohl nicht zuletzt in den Händen der Leser. Doch ob diese überhaupt noch gute Qualität erwarten, ist in Zeiten hoher Einschaltquoten beim Jubiläumssender RTL und immensen Auflagen bei der Boulevardzeitung BILD leider fraglich.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">Lena Belz, 3. Januar 2009</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;">Quellen:<br />
Spiegel (Nr. 52, vom 20.12.08 &#8211; Rubrik &#8222;Medien&#8220;, Titel &#8222;Es geht ums Überleben&#8220;)</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><a href="http://zeitungsperspektiven.de/online-redaktion/spiegel-ueber-outsourcing-von-journalismus/" target="_blank">zeitungsperspektiven.de</a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><a href="http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/archiv/printmedien/zapp2966.html" target="_blank">ndr.de</a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><a href="http://www.medienrauschen.de/archiv/outsourcing-im-journalismus/" target="_blank">medienrauschen.de</a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><a href="http://www.zeit.de/2003/23/outsourcing" target="_blank">zeit.de</a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><a href="http://medienlese.com/2008/11/29/medienkrise-vorauseilender-spar-gehorsam/" target="_blank">medienlese.com</a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><a href="http://www.horizont.net/aktuell/specials/pages/protected/Die-Medienkrise-Aktuelle-Trends%&quot;2C-Fakten-und-Stimmen-im-Ueberblick_804994.html" target="_blank">horizont.de</a></p>
<br />Veröffentlicht in Alles, Kommentar  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/movingmedia.wordpress.com/85/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/movingmedia.wordpress.com/85/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/movingmedia.wordpress.com/85/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/movingmedia.wordpress.com/85/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/movingmedia.wordpress.com/85/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/movingmedia.wordpress.com/85/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/movingmedia.wordpress.com/85/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/movingmedia.wordpress.com/85/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/movingmedia.wordpress.com/85/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/movingmedia.wordpress.com/85/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/movingmedia.wordpress.com/85/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/movingmedia.wordpress.com/85/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/movingmedia.wordpress.com/85/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/movingmedia.wordpress.com/85/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=movingmedia.wordpress.com&amp;blog=6019313&amp;post=85&amp;subd=movingmedia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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